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| Stadtentwicklung, Bauen & Verkehr > Umwelt > Umweltschutz
KlimaschutzKlimaschutzKlimaschutz gehört mit zu den grundlegenden Handlungsfeldern der Kommune. Jede Stadt ist gefordert, durch klimaverbessernde Maßnahmen eine klimatische Entlastung zu erreichen. Dies geschieht etwa durch Dachbegrünungen, Entsiegelungen oder Durchgrünung ganzer Stadtteile. In Recklinghausen liegt eine aktuelle Analyse des Stadtklimas vor. In den letzten 100 Jahren ist die durchschnittliche Temperatur der Erdatmosphäre um etwa 0,5 Grad C gestiegen. Bis 2100 wird ein weiterer Temperaturanstieg um 1 bis 3,5 Grad C im Vergleich zu 1990 prognostiziert, wobei sich voraussichtlich die nördlichen Breiten stärker erwärmen werden als die südlichen. Auch die Niederschlagsmenge nimmt in unseren Regionen zu. Makroklimatisch liegt Recklinghausen im Klimabezirk Münsterland, im Übergangsbereich zwischen dem maritim geprägten Klima im Norden und dem mehr kontinental ausgeformten Klima im Süden. Der Raum wird recht häufig durch Tiefdruckgebiete beeinflusst, deren Zugbahn typischerweise von Süd-West nach Nord-Ost gerichtet ist. Unterhalb des Makroklimas wird das sogenannte Stadtklima geprägt durch den Versiegelungsgrad, die Bebauungsdichte und -struktur, Freiflächenanteile, Lufttransportbahnen in Verbindung mit vorhandenen Reliefs u.a.. Gerade an warmen Tagen mit geringen Windgeschwindigkeiten (Windstille) macht sich der sogenannte Wärmeinseleffekt (Aufheizung der Gebäude tagsüber und verzögerte Abkühlung nachts) der dicht und hoch bebauten Bereiche deutlich bemerkbar. |