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Propsteikirche Sankt Peter Propsteikirche St. Peter
Am Standort eines karolingischen Königshofes, gegründet um das Jahr 800, thront auf den Resten zweier Vorgängerbauten die katholische Propsteikirche St. Peter. Als eine Gründung des Erzbischofes von Köln wurde St. Peter zur Mutterkirche im Vest Recklinghausen. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1247 errichtet, wuchs St. Peter zu einem spätromanischen Gotteshaus, einer der schönsten westfälischen Hallenkirchen. Besonders beachtenswert ist das zum Altstadtmarkt blickende romanische Südportal. Die Zeit brachte Zerstörungen, Ergänzungen, so nach einem Brand den zweischiffigen gotischen Querbau (1519 - 23). Das Barockzeitalter manifestierte sich in der Turmhaube (1652 - 1670). Innen sind am bemerkenswertesten das spätgotische Sakramentshäuschen (ca. 1520) und der barocke Hochaltar mit Bildern aus der Rubens-Werkstatt. Sie zeigen die Schlüsselübergabe an Petrus und die Kreuzabnahme. |